Dienstag, 24. März 2015

1,7 Kilo Gewichtsverlust nach sieben Tagen mit überwiegend veganer Ernährung


Ich habe seit dem Start meines Abnehmvorhabens vor sieben Tagen täglich mein Gewicht notiert, was ich mir von anderen Bloggern abgeschaut habe, wobei die letzten vier Tage ernährungstechnisch überwiegend nach dem RawTill4-Prinzip abliefen. Ich habe 1,7 Kilo abgenommen.

mein Gewichtsverlust nach sieben Tagen bewusster Ernährung und vier Tagen RawTill4

Wenn ich diese Ernährungsform für ein Jahr beibehalte und jede Woche ein Kilo verliere, könnte ich im März 2016 52 Kilo verloren haben und ein schönes Gewicht von 72 Kilo bei einer Körpergröße von 175 cm haben. Dieser Gedanke gefällt mir sehr. Ich halte einen Gewichtsverlust von einem Kilo pro Woche für realistisch, da ich auch fast täglich Sport mache und darauf hinarbeite, es zu einer täglichen Routine zu machen.

In Foren oder unter Youtubevideos kommentieren viele Personen, die RawTill4 ausprobiert haben, dass sie erstmal zugenommen haben. Die Erfinderin Freelee erzählt in ihren Videos ebenfalls, dass sie erst einmal Gewicht zugenommen, letztendlich aber 20 Kilo verloren hat. Ich freue mich, dass ich davon abnehme.

BMI

Ich hatte am ersten Tag des Abnehmvorhabens meinen BMI mit dem Startgewicht 124 Kilo berechnet, was einen Wert von 40,5 und damit starke Adipositas, also starke Fettleibigkeit, bedeutet. Mit dem heutigen Gewicht 122 Kilo habe ich einen BMI von 39,5, was "nur" noch Adipositas bedeutet. Das liest sich doch etwas schöner und ist motivierend :)

Kritik am BMI

Zum BMI ist zu sagen, dass er natürlich keine verbindliche Richtlinie darstellt, da jeder Mensch einen unterschiedlichen Körperbau hat und z. b. Muskeln schwerer als Fett sind. Ein gern zitiertes Extrembeispiel ist, dass Bodybuilder zum Beispiel 8 Kilo Körperfett haben können aber trotz ihrer Muskelmasse nach dem BMI als übergewichtig oder fettleibig gelten könnten, was natürlich Humbug ist. Lies dazu auch den Kommentar von Carlo Wagner.

Ich habe auch schon den Kommentar gelesen, dass Krankenversicherungen halt eine Richtlinie brauchten, nach der sie die Kunden kategorisieren können: Fettleibiger Mensch -> höheres Gesundheitsrisiko -> höhere Arztkosten -> Zusatzbeiträge. Klingt einleuchtend. 


Ich gelte nach dem BMI auch als fettleibig, mache aber fast täglich Sport, habe perfekte Blutwerte und perfekten Blutdruck. Ich bin leistungsfähig und aktiv, rauche und trinke nicht, Ich bin sicherlich gesünder und leistungsfähiger, als jemand, der nach dem BMI vielleicht Normalgewicht hat, aber in seiner Freizeit keinen Sport macht und nur lethargisch am PC sitzt. 



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